Sternwelten

Letzte Änderung: 17. Nov. 2008

Astrologie Magazin Sternwelten
 

Die Konstellation des 11. September

Von Herbert Kohlmaier

Diese Gedanken widmen sich der Konstellation vom 11. September in New York.

Horoskop World Trade Center Terror Anschlag

An diesem tragischen Morgen in New York verweilt Venus in der vom Löwen beherrschten Mitte des Himmels - eine stolze Stadt und eine ebensolche Nation befinden sich im Bewußtsein des Wohlbefindens. Saturn schmeichelt dem lieblichen Stern und Merkur gewährt seine umsichtige Unterstützung. Jedoch Uranus, der unvermittelt Zerstörende, wendet sich gegen die Trägerin des Glücks. Er schlägt ihr ins Gesicht. Er hält sich zu diesem Zeitpunkt als Täter im eigenen Haus auf, in der heimatlichen Sphäre und kämpft von hier aus. Neptun gegenüber der Himmelsmitte widerspiegelt täuschende Illusion.

Ein zweiter böser Konflikt tritt ins Bild, der in diesen Tagen und Wochen weltweit spürbar ist: Saturn und Pluto stehen einander feindlich gesinnt gegenüber. Dem Volk, seinen Gesetzen, tritt hartes Schicksal gegenüber. Sein Träger steht zum Zeitpunkt des Terroranschlags im achten Haus. So kann er Tod und schwere Krise bringen. Die Sonne, Verkörperung des Lebens und der Macht, wird von dieser Konstellation gleichsam in die Zange genommen. In die Jungfrau als Ort ihres Aufenthalts fällt zweifacher Schatten - von Saturn in den Zwillingen und von Pluto im Schütze. Etwas für die Menschen dieses Landes dauerhaft Belastendes ist damit geboren worden. Wie sagten doch viele in ihren Gedanken zu den schrecklichen Ereignissen: Seit diesem Augenblick ist die Welt nicht mehr so, wie sie vorher war.

Was ist als Folge dessen für die Zukunft zu erwarten? Man hat sogleich von "Krieg" gesprochen. Mars, im umsichtigen Steinbock verweilend, steht freilich im Widerspruch zum Mondknoten - eine Befreiung kann er wohl nicht bringen, mag er noch so umtriebig dem Augenblick sein Gepräge geben. Der Erfolgsbringer Jupiter verträgt sich nicht mit Merkur, der Erkennen der Lage und Geschicklichkeit vermitteln sollte. Eine rasche Lösung vordergründigen Erfolgs ist nicht in Sicht.

Es sollte auf Weisheit gesetzt werden. Mond und Jupiter stehen im 9. Haus. Empfindsames Einfühlen sollte walten. Schon die Wahl des Präsidenten hat für die Nation nicht allzuviel Gutes erwarten lassen. Als Bush die Spitze erklomm, war Uranus der Sonne ungünstig und Jupiter dem Pluto. Das könnte weiterhin wirken ...


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