Sternwelten


Astrologie Magazin Sternwelten
 

Sternweltens Weblog 2004

Diverses zu besuchten Filmen und Events in Wien, plötzliche Gedanken und unseriöse Ideen, die nicht ins Magazin paßten: Den Lesern zur Freude...

31. Dezember 2004
Silvester Party in der linzer kapu hosted by GenderBender - Dj Durmek, Dj Merker - mit usual suspects Huckey von Texta war ein lustiges tanzendes Event mit selektiver Musikauswahl - zur schlagenden Studende die Pummerin und Walzer. Franz, der Wirt, schoß drei schöne rote Raketen in den Himmel. Zu früh unterbrochen durch Neujahrs-Snowboarden am Kasberg bei Grünau.

22-27. Dezember 2004
Brüssel Familien-Weinachtsreise begonnen mit Waterloo Besuch gefolgt mit Musée de l'Afrique Centrale in Tervueren. Next Level Commercial Suicide Christmas - Klute Album Launch Party "No One's Listening Any More" - präsentiert von Hydra wurde zu einer sehr lebendingen drumm and bass Party in dem absurden Kontext einer für Hochzeiten umfunktionierten Industriehalle. Locals Saiko (Next Level Organisator) & Rhumble, Mc Stoneman beeindruckten. System D (bio system d) sprang unerwartet ein und war ziemlich hart. In den Galeries Royale eine Gedenktafel zur ersten Vorführung der Frères Lumiêres vorgefunden sowie die klassische Taverne du Passage. Passion Chocolat begeisterte.
Old boy (2003) Chan-wook Park handelt um Freiheitsentzug, Liebe, Rache und Tod. Mit komplizierter Handlung und seelischen Zwischennoten fährt er ziemlich unter die Haut. Christian Fuchs begeisterte Rezension. Gesehen im Cinema Styx in der Nähe de Les Brassins. Old Boy surrealistisch-klaustrophobische Manga-Adaption hat in Cannes den großen Preis der Jury erhalten (President Tarantino ;-).
Comme une image (2004) von Agnès Jaoui lebt von den unterhaltsamen Dialogen der 2 Hauptdarsteller Agnès Jaoui und Jean Pierre Bacri - psychologische Skizzen menschlichen Zusammenlebens. Gesehen im Actors Studio ebenfalls bespielt von der Cooperative nouveau cinema. Preis des Drehbuchs Cannes.

16. Dezember 2004
Sponsion von vielen Kollegen und Freunden im Audimax der TU Wien.
Beat it im flex begann mit Zuzee von den waxos mit fast leeren flex trotz feinem Hip Hop - später Drumm and Bass mit ua. Dj Infame mehr los.

14. Dezember 2004
Mosz label night im Fluc mensa zeigte u.a. Kapital Band (Nicholas Bussmann - Beige Oscillator - and Martin Brandlmayr) und Gustav mit Genua, We shall overcome, Monopol, Rettet die Wale.. Eva Jantschitsch als letzter act wurde von vielen lang erwartet. 2 Zugaben brachten viele Freuden + Hurra Rufe. :)

07. Dezember 2004
Dj Bonne Action - aka Patrick Ugo (Moderator "Les sardines Francophones") - lud zu seinem Geburtstagsfest im Club Palme vom Café Weimar - Buntes frankophones Zusammentreffen.

04. Dezember 2004
"Say no to winter come halfnaked geta freedrink" ist das Motto von 5uper.net "5ommer im MQ" Veranstaltung (jeden Adventsamstag und -sonntag). Cheap Cocktails mit housigen Tunes von lustigen Dj's, die voll abgehen - entspannter lustiger Treffpunkt.

03. Dezember 2004
Die fetten Jahre sind vorbei (2004) von Hans Weingartner zeigt 2 plaktierende Jungs, die aber eigentlich in Villen einbrechen und dort nur die Einrichtung und Möbel verrücken. Die digitale Handkamera ist gut eingesetzt. Viele heitere Szenen.
Im momentanen Augustin findet man ein Interview mit Hans Weingarten.

29. November 2004
Johannes Thoma Trio mit Bassistin Gina Schwarz eröffnete Session im Tunnel. Johannes Jahn (Saxophon) spielte auch mit jungen neuen Sängerinnen. Spontan durchgewürfelte Session Bands rundeten den Abend ab.

29. November 2004
Session im Tunnel eingeleitet von Johannes Jahn Trio (piano), Gina Schwarz (bass), Clemens Marktl - drums wuchs zu einem lebendigen musikalisch unterhaltsamen Abend. Viel geredet, zugehört und gelacht.

28. November 2004
Trinitus im rechten Ohr vor Übermüdung - trotzdem guter Grund mit lustiger internationaler sich nichtkennender Physiker Runde vom Alt Wien ins Flex zu Drumm and Bass von Trifelife mit Dj Andy aus Brasilien. Feines lustiges Rumhupfen. Einige waren noch nie in so einen Club. "Wie tanze ich?" salsa non. Alle haben getanzt. :-)

16. November 2004
Guessnet für meinen laptop installiert, um angenehmer zwischen haeufig verwendeten networks zu wechseln. Das Programm verwendet die Features von divine und ist gut in Debians ifupdown Networking integriert.

05. November 2004
Minze Band bei Party von Freunden im Keller des Hotel DonaouWalzer gehört - interessante Sängerin. Kalk feierte an dem Abend ein Revival.

21. Oktober 2004
Pinx spielten life im Fluc - getroffen Hacker aus der Community von London Openguide.

20. Oktober 2004
Ausgewählte Kurzfilme im Zuge des Viennale 2004 Tributes an Amos Vogel und seienem Cinema 16 Filmclub: Bizarr "The Potted Psalm", "Weegee's New York, "Desistfilm". "Cosmic Ray" als Pop-Art-Antikriegsfilm. "Geography of the Body" zeigt eine Hippie Hausgeburt (ging ganz schön in den Magen).

12. Oktober 2004
Paul Armfield spielte gestern im Zuge seiner Europatournee in der Szene Wien. Vom Spex empfohlen waren fast nur ältere Männer im Publikum. Mir fehlte eine Zigarre. Christine Ledoux (Songwriter, Guitarre) begann das Konzert mit einer starken klaren Stimme. Ein Lied gegen Bush "Mr. Presiden don't speak in my name" rundete ihr Set ab. Anschließend schupfte Paul den Bass und spielte eine Ansammlung mitreißender und poetischer Songs. Alle Musiker wechselten ihre Instrumente mehrmals. Sympatisch ein Konzert in dem die Musiker selbst anschließend ihre CD's verkaufen und zeichnen. Einige Lieder online auf beiden Musikerseiten zu finden.

11. Oktober 2004
2.4.28-pre4 enthält wieder seit längerem einen Patch von mir für 2.4 Kernel Tree. Infinite recursion in `make menuconfig`. Awk scripting macht da gleich noch mehr Spaß. Lustig.

10. Oktober 2004
Majestätischen Damhirsch im Dickicht gesichtet.

4. Oktober 2004
La Mala Educacion (2004) von Pedro Almodóvar ist eine vielschichtige autobiographische Erzählung über die Erziehung in einer Klosterschule und das Leben in den frühen 80er Jahren. Das Intro fand ich extrem gut gelungen - bitte als Poster. Das Melodram ansonsten eher ein bischen anstregend.

1. Oktober 2004
Playtime (1967) von Jaques Tati im Gartenbaukino dank Falter Gewinnspiel gesehen. Amerikanische Touristen irren durch modernes Paris. Skurrile Szenen labyrinthischer Büros und absurder elektronischer Schaltkästen aka Fernsprechanlagen. Ungewöhnlich viele Produktplacements. Das "Debakel" der Neueröffnung des Nachtclus krönt dieses assoziative Spiel.

28. September 2004
In letzer Zeit kaum zum bloggen gekommen, habe da einiges nachzuholen.

27. September 2004
Exils (2004) von Tony Gatlif wurde in Cannes mit Regiepries versehen - gespielt im Rahmen der Semaine du Film Francais des Burgkino. Geschichte 2 verlorener junger Außenseiter, die zu der Spuren ihrer Familie nach Algerien reisen und dabei viele merkwürdige Abenteuer erleben überzeugt nicht ganz. Dafür liefert die Kamera extrem gute Bilder und verschafft alltäglichen Szenen Spannungskraft. Die Musik ist den ganzen Film hindurch perfekt durchstilisert und oft von Tony Gatlif himself.

25. September 2004
Sound of Soul 3. Anniversary session fand zum ersten Mal im Porgy statt. Die eigentümliche Stimmung des sonst nie besuchten Otto Wagner Pavillon und beste Cocktails wurden vermisst. Blonde langhaarige Tussis vis à vis Stammgäste waren deutlich stärker vertreten. Fein das kurze Konzert von Betty Semper. Rotwein geschlürft und die gelassene Stimmung aufgesogen. Dann doch auf Tanzfläche gezerrt und lustig getanzt. Danke an Radio Orange für die Freikarten!

17. August 2004
Los lunes al sol (2002) von Fernando León de Aranoa erzählt mit zarter Sensiblität das Schicksal von 5 Arbeitern - Rico, Santa, José, Lino und Amador - nach der Schließung ihrer galizischen Schiffswerft in Vigo. Sie treffen sich immer wieder auf der Fähre am Weg zum Arbeitsamt oder in der Kneipe, die Rico aufmachte. Der Film wurde mit 5 Goyas ausgezeichnet. Was passiert mit einem, wenn nichts passiert? Wenn man nichts zu tun hat?
Crazy im Flex begann mit Waller Lilly mit lustiger Musik und gewagt gelungenen Übergängen. Marflow legte dann noch einen drauf mit perfekt ausgesuchten Platten - "Pop Corn" für die Seele.

14. August 2004
Dj Dsl im Wuk zwecks subotron bischen teuer, aber lustiges subotron und Tanzen zu melodiöser Wiener Musik. :)

13. August 2004
The Ladykillers (2004) von den Coen Brüdern ist ein charmantes Remake der Komödie - allerdings nicht zuviel erwarten.

10. August 2004
Herrliche Reise vom englischen, noblen Bordeaux, mit vielen Büchern ans Meer Côte Landaise (St. Girons Plages) und Côte Basque (St. Jean de Luz). Gute Wellen, geruhsames Zelten, viel Sonne und Spaß. Vive la France. Le Monde und Pain au Chocolat zum Frühstück ist der beste Tagesanfang. Fêtes de Baia sind purste alkoholische Vernichtung zu "Sommerhits" - 1 Nacht und nie wieder.
Lektüre: Khalil Gibran "Der Prophet", Patrick Modiano "La ronde de nuit", Frédéric Beigbeder "99 francs", Lolita Pille "Hell", Jean-Christophe Rufin "Rouge Brésil" u.a.

25. July 2004
Himbeer im Wald köstlich, riesig durch den vielen Regen und süß dank dem bischen Sonne der letzten Woche...

21. July 2004
The Company (2003) von Robert Altman - Handlung? keine. Etwas gesehen? Nein. Sublimiert fad.

18. July 2004
Windradlteich ist lustig zu Baden an der Triesterstraße im Süden von Wien vor Guntramsdorf - viel Jugend.

16. July 2004
Gadjo Dilo (1998) von Tony Gatlif im Volxkino gesehen. Leider synchronisiert. Ein Franzose auf der Suche nach einer wunderbaren Romasängerin zieht suchend durchs Land. Sehr stimmungsvoll gedreht und viel Roma-Musik.
Kopiere meinen alten Text aus Artikel vorschlagen aus "Nostalgie" hierher, neue Version ist kuerzer und direkter:
Die Redaktion setzt zur Publikation der Texte bevorzugt Open Source Software ein (GNU/Linux oder *BSD). Bitte vergessen Sie sogenannte aufgeblasene (PowerPoint) - Präsentationen. Schicken Sie Text als _Text_ ein und nicht als word .doc format. Sollten Sie auf typographische Besonderheiten bestehen, so benuetzen Sie das freie Postscript format ps oder alternativ das Adobeformat pdf. Hypertext markup language (html) besteht wie bereits der Name sagt aus Text. Die Beachtung dieser Regel beschleunigt eventuelle Publikationen und gibt in der Redaktion Pluspunkte!
Quer nach dem Motto "Be generous in what you accept, rigorous in what you emit." bearbeitet antiword unbeabsichtigtes.

13. July 2004
1 usability test zur Benutzbarkeit Sternweltens durchgeführt. Es folgen weitere. :)

10. July 2004
"Friar" geworden auf Perlmonks: maksl. Zum Moderieren wohl zuwenig Zeit, als Perl Wissenressource besuche ichs gerne immer wieder.

07. July 2004
Als Geburtstagsgeschenk nun offiziel Tester des neuen Debian Installer für die Alpha Architektur.
Geburtstagsessen im Kent .. ganz happy.

06. July 2004
Crazy im Flex: Begonnen mit halbseidenen Beats legte dann Stewart Walker für harte Techno-Freaks auf. Vor 10 Jahren hätte ich es als Kommerztechno abgetan. Jetzt fand ichs seelenlos. Nette Leut vorm Flex, leider nur Würstl und Pommes von der neuen Bude davor. Ein Hit wären Falafel.

01. July 2004
fetchmail -c: 2309 messages for max .. viel spam, viren und anderes freudiges :)

14. Juni 2004
Gustav live! - Eva Jantschitz an der Brunnenbar im Burggarten an der Brunnenbar "Sans Soucis" trotz Regen gehört - eigentlich nur vorbeispaziert. Sehr lustige Lieder, Popsongs mit anfangs nur gesprochener Stimme, nachher mit toller Stimme begleitet. Sehr mutig! Publikum unter den Schirmen direkt vor ihrer Nase zusammengedrängt. Gespannt auf Debüt-CD!

13. Juni 2004
Le Garcu (1996) naturalistischer Film von Maurice Pialat spielt mit selbstsüchtigen Gerard Depardieu - geschiedener Vater ohne emotionellen Bezug zu Kind und Ex-Frau. Ziemlich nervig.

10. Juni 2004
Il est plus facile pour un chameau (2003) von Valeria Bruni Tedeschi spielt in Ihrem ersten Regiefilm selbst mit. Der Film hat autobiographische Züge. Ganz entgegen der Vorschau ist der Film wirklich nicht lustig. Federica, Tochter eines reichen italienischen Geschäftsmann hat als solche keinen Existenzkampf zu liefern, findet aber keinen wirklich Platz für sich selbst. Amüsante Momente wie das Hüpfen in der Amateurbalettgruppe. Schnitt etwas langatmig.

08. Juni 2004
Sonne .. im Volksgarten liegen kurz voll fein: lustige Gespräche aufgeschnappt: "Psycho Punks, die Bierflaschen zerschlagen zwecks Hippie Minen" .. Böse!

07. Juni 2004
Weblog momentan nicht aktuell wegen Studium, heute Astroletter verschickt mit erstmaligen Editorial von Monika. :)

03. Juni 2004
Eternal sunshine of a spotless mind (2004) von Michel Gondry ist als komplexer Film um gewünschte oder verhinderte Gedächnisverluste in Bezug auf Joels (Jim Carrey) Freundin Clementine (Kate Winslet) schwierig zu beschreiben. Sympatisch die chaotischen Querverstrebungen des Filmes und die vielen kleinen gut ausgesuchten Momente. Filmempfehlung von Virgil Widrich ist für diesen charmanten Streifen mehr als stimmig!

26. Mai 2004
Sun Microsystems sponserte die Weinverkostung des Weingutes Schaflerhof auf den Wiener Linuxwochen.

24. Mai 2004
Historias Minimas (2002) von Carlos Sorin ist ein argentisches Roadmovie um 3 Personen: Don Justo sucht seinen Hund. Roberto bringt eine Geburtstagstorte für den Sohn seiner begehrten Witwe. Maria Flores spielt im Fernsehen bei einem Glücksspiel mit. Alles in allem ganz nett..

23. Mai 2004
La terra trema: Episodio del mare, La (1948) von Luchino Visconti ist ein monumentales Werk des italienischen Neo-Realismus. Ntoni Valastro ist Fischer. Alle seine Brüder sind Fischer. Sein Vater ist im Meer gestorben. Die ansässigen Fischgroßhändler erzwingen niedrige Preise am Markt. So bleibt für seine Familie wenig übrig. Ein Schicksalsschlag macht das Boot der Valestro seeuntauglich. Die Dialoge sind alle auf sizilianisch. Extrem ästhetische Aufnahmen.

22. Mai 2004
DJ Gregory spielte im WuK anläßlich zum Finale des Future Sound of Paris. Stylish flowige Sounds vom Reinkommen bis zum Ende des mixverspielten DJ-Sets. Genug Platz zum Tanzen. Veranstaltung zu französischen House wird in Wien fehlen. Spaß gemacht durchzutanzen wild.

19-22. Mai 2004
Erster Vienna-pm Workshop (achtung url geht grad nicht - dafuer heise.de Newsmeldung zu Coded Cultures in Wien) drei interessante, spannende Tage hindurch - selbst kurzen Vortrag zu Perl Code im Linux Kernel. Resumé mit link zum use.perl Weblog folgt.

18. Mai 2004
Ein schwarzer Tag für Europa: Eu-Staaten einig über Softwarepatente, EU votes through software patent changes, EU Council of Ministers Approves Software Patents dank irischem Lobbying zusammen mit Umfaller der Deutschen Delegation (starke Bedenken gegenüber dem irischen Entwurf).
Souls of Mischief im Wuk versäumt, blöd: Konzerte im Wuk fangen wirklich manchmal vor 23h an.

12. Mai 2004
Humorvoller Vortrag von Richard Stallmann in der Wirtschaftskammer anläßlich der Demonstration gegen Softwarepatente, Schlußkundgebung vor dem Patentamt: siehe Photos zur Demo gegen Softwarepatente von der Fachschaft Informatik TU.
Tan de Repente (2002) von Diego Lerman zeigt ein grobkörninges Schwarz-Weiß Roadmovie über 3 Frauen: Provokation, um Erfahrungen zu sammeln und jeden Augenblick zu genießen. Mao und Lenin sind die beiden befreundeten lesbischen Punkerinnen. Sympatisch unerwartete Wendungen entstehen aus Weiblichem: "Willst du Ficken?" Veränderungen und Unabwägbarkeiten im Leben ziehen ein Bild auf Generationen von lebenserfahrenen Dorffrauen - Großmutter Bianca bis zu den jungen lesbischen Austeigerinnen Lenin und Mao, begleitet von einer frustrierten Unterhosenverkäuferin Marcia. Großartig + direkte Empfehlung!!!

11. Mai 2004
Am Anfang war der Blick (2002) von Bady Minck ist ein abgefahrenes Portrait Österreichs. Tausende Postkarten rasen durchkomponiert und klar durch das Bild des heutigen Österreichs. Von Wunsch zum Grosßdeutschen-Reich zur Technik begeisterten Erschließung der Berge während des Wirtschaftsaufschwungens bis zum heutigen Glanz alter musikalischer Epochen. Die gesprochene Texte als Wortfetzen aus den Karten unterstützen die Desillusionierung. Ein gelungene Fortsetzung von Der Mensch mit den modernen Nerven (1988) und Mecanomagie (1996).

10. Mai 2004
Double Feature Jean-Luc Godard im Gartenbaukino. Le Mépris (1963) gerne wiedergesehen. Nicht nur wegen der Anfangsszene von Brigitte Bardot.
Eloge de l'amour (2001) von Jean-Luc Godard ist ein schwieriges Werk - dicht und komplex strukturiert. Der erste längere Teil ist in klassischen Schwarz-Weis aufgenommen. Der zweite, farbig verzerrtee Teil enthält die tieferen Schlüsseln. Der Film enthält zahlreiche Anspielungen auf die französiche Geschichte und Kultur (das ehemalige Renault-Werk, Auteuil, Monumente). Edgar entwickelt ein Projekt zur Liebe (Roman? Oper? Theater? Film?) in 4 Etappen die Begnung, die körperliche Leidenschaft, die Trennung und die Wiederbegnung. Das Ganze bezogen auf Jugendliche, Erwachsene und Alte. Philosophische Gedanken quer durch den Film kreisen, um Gedanken und Erinnerung: "Il ne peut y avoir de résistance sans mémoire et sans universalisme." Rotes Meer als Vergleich zum bekannten. Absurde Szene kleiner bretonische Mädchen, die in ihrer Petition ein bretonische Version von "Matrix" verlagen. "Chaque pensée devrait rappeler la ruine dun sourire". Die unablässige Suche als Gedankenstoß zur Diskussion.

09. Mai 2004
Enemy Mine (1985) von Wolfgang Petersen ist ein ins Science Fiction transponierte Kalter Krieg Szenerie mit direktem Plaidoyer für mehr Menschlichkeit. Dem umbekannten Gegner wird ein Gesicht zugestanden. Monochrom organisierte die Projektion und es sprach Hannes Auinger die Kurzintro. Besuch genutzt um zweite ordnung muss sein zu erstehen. :)

08. Mai 2004
Demonstration gegen Software Patente - Wien 12. Mai 2004.
FFII: Software Patents in Europe.

04. Mai 2004
Dirty Dancing 2 (2004) von Guy Ferland macht Lust zu Tanzen - schöne Bilder von Cuba, viele Klischees und einfallsloses Ende.

02. Mai 2004
Die ÖBB gemeinsam mit den Slowakischen Eisenbahnen gewährten freie Fahrt von Wien nach Bratislava fuer alle Eil- und Schnellzüge vom 1. und 2. Mai (hin und zurück). Die Freifahrt genutzt um endlich Bratislava zum ersten Mal zu besuchen. Die Donau bildet unterstrichen mit futuristischer Brücke inmitten dieser grünen Stadt (nahe Donau-Auen) eine markante visuelle Abgrenzung zwischen den unzählbaren - standardisiert wirkenden - Plattenbauten Petrzalkas und dem alten historischen Stadtkern, der ein bischen an Budapest erinnert - quasi 2 Identitäten, die am markantesten oben von Burg "zusammenprallen". Eigentümliches Kofola probiert. Essen im ehemaligen Stadtgraben romantisch, aber sehr fleischlastig. Komische Statuen allerorts (z.B. armer, nackter Narr im Käfig mitten im Restaurant). Eis-Hockey ist sehr angesagt.

01. Mai 2004
Im Prater mit viel Sonne und tausenden Menschen lockte Geburtstagsfeier vom Fluc mit Wipeout.

20. April 2004
Funki Porcini von Ninja Tunes legte für Audioroom im Electric - Hotel auf. Diese "neue" Location bisher aufgrund restriktiver Türpolitik gemieden, aber mit offen Türen und versammelten Künstlern von Audioroom und lustigem Prager Freund ziemlich beeindruckt. Funky Porcini gestaltet mit integriertem Ausrutscher "you're my sexbomb" ziemlich bunt von funkigen Grooves + jazzigen Zeugs + heftigen experimentellen Beats abwechselnd von Track zu Track. (Kurzporait, Portrait, Interview).

14. April 2004
Pictures for LaTex documents, Xfig howto combine ps/latex in pictures.
Porgy seesion mit Philippine Duchateau, Peter Rom, Stefan Thaller und Ulli Pesendorfer leider wegen Verkühlung ohne Lisa Haag. Gutes erstes Set mit lustigen Nummern und improvisierender Sängerin Caroline de Roojj.

13. April 2004
Demonstration gegen Software Patente in Brüssel.

10. April 2004
Spamassassin läßt sich abgesehen vom "bayesian" sa-learn verbessern mit: Spamassassin Custom Rulesets, Spamassassin Rules Howto.

07. April 2004
Probiert 2 Alpha Digital Server 4000 aufzusetzen - Hilfe dank aboot Loader (SRM Howto).

05. April 2004
Auf der Planneralm mit lustigem Hammer Snowboard bei Sonnenschein + blauen Himmel im Snowboardpark herumgehupft. Unterbringung in einer "Sebstversorgungshütte" (viele Gesichter) .. kurzes, intensives Wochende.

29. März 2004
Debian Installer unterschiedliche.

27. März 2004
2 Karten von fm4 gewonnen für den Club Besides im Porgy. Sven Gaechter begann mit ersten Dj-Set im fast leeren Porgy. The Hot Dogs brachten einen Laufsteck zwecks Modeperformance mit. Die unterschiedlichen Persöhnlichkeiten der Künsterlinnen beeindruckten. Eastenders von Poets Club Records präsentierten ihr neues Album "Along the Path". Inzwischen mehr Publikum - tanzendes + begeistertes. Elektronische Nummern mit orientalischen Hauch, entstanden aus Playback-Strecken plus Life-Performance, wuchsen zu einem lustigen Konzert. Der Höhepunkt des Abends kam erst mit Dj Shantel (Club Bukovina). Electric Gypsiland Style bestehend aus einen irrwitzigen Mischung aus Roma Folklore, Dub und gesungenem Elektropop. Viele auf die Bühne geholt (na klar war dabei) und eine Zugabe nach der nächsten gespielt.
Kardinal Franz König lag aufgebahrt im Wiener Stephansdom. Er galt als das Gewissen Österreichs und hat in der Nachkriegszeit viel an der Öffnung der Kirche mitgewirkt.

26. März 2004
Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran (2003) von François Dupeyron mit Omar Sharif als "arabe" und Pierre Boulanger als verlorenes jüdisches Kind handelt um die väterlichen Liebe zwischen den beiden und dem Erwachens-werden von Momo (als Moses getauft). Der berührende Plot lockte Omar Sharif zum Spielen. Die Rue Bleue zeigt ein buntes Paris der 60er. Monsieur Ibrahim kennt seinen Koran und lehrt in alltäglichen Kleinigkeiten tiefsinnige Weisheiten mit freudigem Augenzwinkern beschwinkt und leicht. Der Film soll noch liebenswerter als das Buch sein - Buch gilt es zu suchen. Sehr Sehenswert.

23. März 2004
Les Invasions Barbares (2003) von Denys Arcand zeigt Remy Girard als hospialisierten Professor, geschiedenen Frauenheld. Theatralisch wird er sich seiner aussichtlosen Lage langsam bewußt. Sein Sohn versucht alles, um ihm die letzten Tage angenehm im Freundeskreis verbringen zu lassen. Viele lustig Witze aber auch sehr traurig.

22. März 2004
Der Kampf um das Frauenwahlrecht.

21. März 2004
Empty House (2003) von Sophie Lamezan zeigt einen phantasievollen und ingeniösen Zugang zum Trickfilm. Mit Hilfe von Fingern gepastet, wandern die Figuren durch eine verlassenes Haus in Halle/Saale. Der Kurzfilm entstand während der European Animation Masterclass 2003, die 10 europäischen Teilnehmer versammelte. Beim ersten Ansehen gar nicht bemerkt, daß der Film aus Standbildern zusammengesetzt ist. Das leerstehende ausgesuchte Haus wirkte auch dank ihrer Hauptdarsteller sympatisch. Aus gewönlichen Gesten wurden witzige Situationen, wie der hupfende Ball auf der Matratze, der sich als Kind herausstellt.

18. März 2004
Klute (1971) von Alan J. Pakula spielte im Filmmuseum (Deren Beitext ist unschlagbar:) "Dave Kehr: "Nichts im Hollywood-Ausstoß von damals (1971) hat mehr Anspruch auf Klassiker-Status." Der Auftakt zu Pakulas bester Werkphase, seiner sogenannten "Paranoia"-Trilogie: Donald Sutherland als Kleinstadtdetektiv, den die Suche nach einem Vermissten zur Nobelnutte Jane Fonda nach New York führt, die wiederum von einem mörderischen Sadisten verfolgt wird. Klute balanciert Krimi, komplexe psychologische Studie (das zögerliche Verhältnis zwischen den beiden Hauptfiguren lebt vom Unterschied zwischen Sutherlands subtiler Feinarbeit und Fondas ausgestellter Virtuosität) und Kino-Selbstreflexion: Fonda spielt eine Hure, die die Fantasien ihrer Freier spielt. Letztere bleiben freilich fast immer im Dunkeln: ein Film der schleichenden Bedrohung, die hinter den Schatten und Silhouetten der Großstadt lauert."

17. März 2004
Quand je vois le soleil (2003) von Jacques Cortal mit Marie-Claude Pietragalla als brillante Tänzerin Margot und Florent Pagny , gezeigt im Festival du Film Francophone, ist ein eigenartiger und sehr eigenständiger Film. Sehr melodramtatisch (nur klassische Musik) zeigt er die autobiographischen Wunden von Jaques Cortal. Margot leidet an Krebs und dieser nagt alles an ihr: Ihre Karriere, ihre Leidenschaft zu ihrem Mann und ihre Liebe zu ihrer Tochter. Beide Hauptdarsteller sind keine professionellen Schauspieler sondern eigentlich Tänzerin und Sänger. Sie hatten genug Raum zur Improvisation. In 30 Tagen soll der Film gedreht worden sein. Die Kameraführung nutzt die Vorteile der Handkamera: bestimmte Objekte und Kennzeichen von Dingen oder Personen aufschnappen zu können. Das anschließende ausführliche Gespräch mit Jacques Coral verlief sehr persönlich. Er entschuldigte sich für die Beta-Max Vorstellung. Die Geschichte sei ihm in Wahrheit mit 28 passiert und hat 4 Jahre gedauert. Dieses ist sein erster Langfilm. Erstaunlich was man alles beim Fernsehen lernt. Das Leben ist ein Mysterium, das wir Menschen gerne als unendlich lang annehmen.

13. März 2004
Die 4 Kurzfilmnacht des Festival du Film Francophone besucht: Sympathischer chaotisch verspäteter Beginn in einem turbulent mehrsprachigem Votivkino. Nacktschnecken hatte eben angelaufen. Im Laufe dieser langen Nacht wurden alle Zuseher zuerst mit Bier und dann in 2 Pause mit Café und Frühstück bewirtet. Das junge Publikum blieb zahlreich bis zum Schluß dieser vielfältigen Kinonacht.
Gouille et Gar (2002) von Philippe Gamer blieb der Rahmen des Abends - Anfang + Ende - und erzählt aus der Perspektive zweier "Gargouilles" - Wasserspeier - das mittägliche Austreten des Klöckners Quasimodo.
Le pacte (2002) von Guy Désiré Yameogo thematisiert die traditionelle Anbetung lokaler Fetische und deren Macht im heutigen Burkina Faso. Ein junges Mädchen wird diesem verwurzeltem Glauben geopfert.
Les voies d'Agathe (2000) von Christophe Barbier entwirft spiegelbildich ein Drehbuch einer schiffbrüchigen Beziehung geschrieben von Agathe und ihrem Liebhaber.
Hekaya kem zaman gamil - a story from the good old times - (1997) handelt vom heutigen Leben eines ägyptischen Soldaten aus dem Sinai Krieg und seiner Folterung bzw. Blendung in englischer Gefangenschaft.
Pompier I (2003) von Martin Le Gall ist ein Theaterstück in dem ein Feuerwehrmann für einen abgängigen Schauspieler einspringt.
La voix de mon fils (2003) Alexandre Brasseur dokumentiert schnellzüngigen, umtriebigen Sohn am Sterbebett seines Vaters.
Werner (2003) von Rémi Bénichou handelt um die biographische Erzählung eines jüdischen Widerstandsaktes in Paris unter deutscher Besetzung: Die Tötung des deutschen Soldaten Werner mit Hammer und die anschließende Gefangennahme seines Kameraden - human und berührend.
Heures Creuses (2003) von Sébastien Sort zeigt einen durchschnittlichen Arbeiter und seine Kollegin dessen Leben durch einen Uhrenfund mit Suchanzeige plötzlich dramatisch aufregend wird.
Bains-douches (2002) von Georges Spicas skizziert den Tagesablauf einer öffentliche Dusche und dessen Bademeister, der sich in eine Besucherin verliebt.
C'était pas la guerre (2003) von Alesandrine Bresson spielt in Algerien ende der 60er vor dem dortigen Krieg Algerien-Frankreich aus der Sicht eines jungen Mädchens. Diese tappst in die zunehmende Radikalisierung und Militarisierung dieses Konfliktes.
Le Pappillon (2002) von Antoine Antin und Jenny Rakotomamonjy ist ein Zeichentrickfilm um eine japanische Frau die die verstorbene Ehre ihres Mannes rettet.
Le Télégramme (2003) von Coralie Fargeat stellt den bedrückenden Weg des Briefträgers bei seiner Auslieferung der Todesnachricht seines Sohnes im Krieg dar.
Pellis (2003) von Yann Gozian führt eine streberhafte Medizinstudentin mit Spezialfach Dermatologie und ihre vom Patienten projizierte Hautkrankheit vor.
Meine persönlichen "favoris": "Le Pacte" wegen dramatischen Realismus, "Werner" durch die unmittelbare Heftigkeit der Beichte, "Les voies d'Agathe" wegen ihrer Lebendigkeit, "C'était pas la guerre" für die "leichte" flowige Erzählung dieses schwierigen Themas (+ des schönen Liedes von Fatmar), zuletzt nicht zu vergessen die amüsierenden "Gouille et Gar".

8. März 2004
Viele Feministinnen waren im Flex zum Weltfrauentag .. Domm getroffen. Sugar B begann das erste Set. Sugar B versuchte zu shaken zu Tasuma .. naja .. Alif - Attaque Liberatoire de l'infanterie féminist - sind 3 fetzige Raperinnen mit einem lustige Dj, aber legen leider mtv-taugliche Musik auf.

7. März 2004
Campaign for an Open Digital Environment organisiert Demo in Strasburg gegen die überstürtzte "Intellectual Property Rights Enforcement Directive", die morgen zur Abstimmung steht.

6. März 2004
Un air de famille (1996) Cédric Klapisch entwirft eine "ganz" gewöhnliches Geburtstagsessen im engsten Familienkreis: Mutter, braver und mißratener Sohn, aufmüpfige Tochter und unwichtige Schwiegertochter. Zeitweise wegen dem vielen Geschrei - jeder sagt dem anderen seine Meinung - nervig ansonsten sehr gelacht.

3. März 2004
Man sollte nie die Stärken und Schwächen des _Simple_ Mail Transfer Protocols unterschätzen. Vor allem wenn man alles richtig machen will und nur ssl Zugänge schafft.
Interessantes vom Tag: Poor Sysadmin's Guide to Remote Monitoring, Serving a Portion of your Site with SSL, Extreme Programming.
Porgy und Bess Jam-Session war abwechselnd und entspannend. Unglaubliche ganz junge Sängerin (Namen entfallen).

27. Februar 2004
linux-2.6.3-rc1 mit patch "tr/3c359: handle kmalloc failures during init".
21 Gramm (2003) von Alejandro González ist weit zu pathetisch und zu vereinfacht um an "Amorres Perros" heranzukommen.

25. Februar 2004
Johnny Guitar (1954) Nicholas Ray produzierte diesen bizarr untypischen, stylischen und sehenswerten Western. Er handelt über Liebe. Es gibt keinen direkten Helden. Vienna und Emma spielen die weiblichen Hauptrollen, die absolut für den Film bestimmend sind.

21. Februar 2004
Lokaltour durch die Innenstadt vom Mak, Gartenbaukino ins Alt Wien um schließlich noch spät in der Texta Release Party im Porgy mit Soundsgood zu tanzen ..

14. Februar 2004
L'Humanité (1999) von Bruno Dumont führt in eine Kleinstadt der französischen Ardennen. Kommissar Pharaon de Winter hat einen Mordfall an einem vergewaltigtem Mädchen aufzuklären. Seine Wortlosigkeit spiegelt sich an die seiner Umgebung, die bis auf einzelne Wortfetzen wenig Aussagekräftiges mitteilt. Der soziale Realismus dieses Filmes wird konsequent in langsamer Rhythmik durchgezogen. Die Summe verstreuter einzelner Gestiken verleiht dem Film ein gewisses Etwas und fordert dem Zuschauer einige Konzentration ab. L'Humanité gibt einigen Stoff zum Nachdenken für die nächste Tage, da durch die direkten Nahaufnahmen die Figuren plastisch nachvollziehbar bleiben.

13. Februar 2004
Linz Yuchuu genau richtig verabredet zur Texta CD Release Party von "So oder So/Heidiwari" in der Stadtwerkstatt. Begonnen den Abend mit Meschugge, Egelswerk uups pardon non Engelstaub .. ahh und Die Antwort. Das neue Texta Video von Dieter Strauch leitet ihren Auftritt ein. Gestopft voll fand man im Saal erst nach und nach bisschen Platz und Luft. Sehr spannend unterschiedlich begeisterten die Tracks der neuen Platte das hupfende Publikum. Als Zugabe spielten Texta Raps aus ihrer Geschichte vor. Auf rutschig schmierigen Boden zeigten anschließend unglaublich gute Break Dancer ihr Können. Nach ihrem Auftritt rundeten Soundsgood den Abend ab.
Vorher noch Ausstellung von Meso - Frankfurter Medien-Design-Gruppen - und Involving Systems - hinterfragen seit 1994 die Produktionsweisen im Themenfeld der elektronischen Musik - im O.k Centrum für Gegenwartskunst besucht. Dem Besucher wurde viel Freiraum und Spielspaß an Samplen, Covers und Mixen gelassen. Der vorletzte Tag ließ zudem so viel Freiraum bis Kopf schmerzte vor eigenen Blödsinn. Entspannend und vor allem Berührend dagegen die Nebenausstellung von Emily Jacir: "Belongings" zeigt facettenreich ihre persönlichen Erfahrungen zu Verlust und Leben im Spannungsfeld zwischen Israelis und PalästinenserInnen. Ihr amerikanischer Pass hilft ihr die dortigen Grenzen zu begegnen und überwinden. Ihr "linz diary" via Webcam vom Hauptplatz dokumentierte ihre hiesige Befindlichkeit.

9-12. Februar 2004
Snowboarden in Obertauern: Aufregender Fahrt überm Semmering durch Schneesturm - von Polizisten via Schleichwege um querstehende LKW herumgelotst, musikalisch begleitet von DJ Beware Mixtour 04 Kasettengeschenk vom letzten WUK Konzert: I chase the devil - folgte als Kontrast herrlich blauer Himmel, Panoramasicht und strahlende Sonne. Die Tage drauf wieder viel Neuschnee und Tiefschnee auf den Schwarzen Pisten. Urlaubseinladung irrsinnig genossen .. erschöpfende Muskelkater, blaue Flecken, Jonglieren zum Aufwärmen der Muskel, Lesen. Jemand fuhr freche erste Kurve und boardet "regular" viel besser als "goofy". Hand zur Nose viel Spaß.

07. Februar 2004
Grosze Aufregung verbunden mit viel Freude .. schon lange nicht mehr einen so guten Astroletter verschickt: Astroletter 40!!! Danke dem ganzen Team und allen Lesern. Hat vom eigenen Server aus heute doppelt Spaß gemacht!

05. Februar 2004
Herbaliser im Wuk - Harter aber guter Beginn von Dj Beware und Dj Whatever. Bis auf das Babyende um 3h frueh (angeblich wegen Polizei) ein beschwingter angenehmer Abend.

04. Februar 2004
Feisty Dunnart aka Linux 2.6.2 released

30. Januar 2004
U.N. report says open source produces bettersoftware. ;)

28. Januar 2004
Es ist Mittwoch .. Was wäre ein Mittwoch ohne Saxophon .. sonst im Porgy .. heut bei einer Monochrom Veranstaltung "club interdisziplinär" mit soziologischen Vorträgen zur pränatalen Geburtskontrolle und über den Deutsch-Zwangskurs im "Migrationsvertrag".

26. Januar 2004
Das letzte Kino der Welt (1998) von Alejandro Agresti erzählt die Geschichte der jungen Taxifahrerin Soledad, die in den 70. Jahren in das weit abgelegene Dörfchen Río Pico gerät. Das Kino zeigt kaputte alte bruchstückenhafte Streifen. Das Verhalten der Dorfbewohner davon abgefärbt etwas gestört. Passend den Film im Admiral-Kino angesehen.

24. Januar 2004
Wolfzeit (2003) von Michael Haneke versetzt den Zuschauer in eine postapokalyptische Szenerie. Mit ruhiger fast statischer Kameraführung wird das Drama der Desintegration einer Familie und die Katastrophenbewältigung einer bunt zusammengewürfelten Masse analysiert. Der Film wurde in Unterpullendorf im Burgendland und der Schlusz im Truppenübungsplatz Allensteig gedreht, ist aber von seiner Grundthese her alokal und könnte überall passieren. Für Haneke ungewöhnlich linear verirren sich die Erwachsenen in ihren gelernten Muster, während die Kinder zusehends lernen mit dem neuen "Alltag" umzugehen.
Anschließend endlich zum Ersten Mal die im vorigen Dezember eröffnete Bar im Topkino besucht - angenehm entspannte Sitze .. also nicht nur rumstehen wie sonst im Schikaneder :) .. ändert sich vielleicht bald.

20. Januar 2004
Die neue Webseite vom Kernel Janitor Projekt verfügt nun über valides html.

17. Januar 2004
Lost in Translation (2003) von Sofia Coppola ist vielleicht für Menschen in "mid-life-crisis" interessant.

16. Januar 2004
Hanno Leichtmann im Fluc aufgetreten ganz straigt ohne Visuals, rein vom Laptop aus. Sehr sehr Spannend.

15. Januar 2004
Interessantes Interview zu Video Editing on Linux.

14. Januar 2004
Depuis qu'Otar est parti (2003) Julie Bertullicci ist eine Geschichte dreier Frauen aus Tiflis, Georgien. Die junge Ada lebt mit Mutter Marina und Großmutter Ekina zusammen in einer kleinen Wohnung. Frankophon lieben die 3 Frauen französische Literatur "et la langue française". Onkel Otar, der bevorzugte Sohn von Ekina, arbeitet als illegaler Einwanderer in Paris. Die Nachricht seines Todes können sie der Großmutter nicht überbringen. Er lebt daher in fiktiven Briefen bis zu einer Parisreise fort. Exzellente Studie Mutter-Töchter Beziehungen - Julie Bertullicci erhascht Schweigen, versteckte Blicke und eindeutige Blicke mit sorgsamen Schamgefühl.

10. Januar 2004
3 couleurs: Rouge (1994) von Krzysztof Kieslowski - ein Drama - ist das umwerfende Finale dieser Triologie - Fraternité. Valentin, eine junge Studentin an der Genfer Uni überführt die Hündin Rita. Diese ist aber nur verletzt und führt sie über ihr Halsband zu ihrem Besitzer einem Richter. Diese zufällige Begegnung führt zu einer tieferen Freundschaft zwischen 2 klassischen Gegensätzen, der Ältere ist vom Leben und gefällten Entscheidungen enttäuscht und die jüngere heiß ihre Träume umzusetzen.

7. Januar 2004
Andreas Mayerhofer organisierte die "Austro-Romanian" Jam-session im Porgy. Kaum eine Pause - nur zwischen den beiden Sets - wuchs diese Session zu einem besonders stimmungsvollen und dichten Konzert. Nicolas Simion (Saxophonist & Komponist) und Garbis Dedeian (Saxophonist) versprühten auf der Bühne enorm nicht endende sympathische Musikalität. Die früheren gemeinsamen Konzerte flossen auf leichte verspielte Art in dieses außergewöhnlichen Konzert mit ein. Mit Nicolas Simions am Ausgang sich zu unterhalten war das perfekte Ende dieses enthusiastischen Abends. Seine Homepage ist nicht nur wegen Newsletter und reichem Hörproben ein Besuch wert.

05. Januar 2004
Kops (2003) von Josef Fares ist eine Komödie um eine in einer sicheren schwedischen Kleinstadt aufzulösende Polizeiwache. Die Polizisten wollen der Verbrecherstatistik zwecks Eigenerhalt selbst nachhelfen. Viele lustige Szenen erzeugen direktes Bauchweh.

04. Januar 2004
Lesenswerte Artikelkollektion letzter Tage: Forget the spin, taping is not killing music, Linux 2003 Timeline, Reading C type declarations.
Erschreckend dagegen die Aussagen zur österreichischen Bürgerkarte im Standard Interview mit Waltraut Kotschy, der obersten Datenschützerin des Landes, und Reinhard Posch, dem "Chief Information Officer" der Ö. Regierung:
Kotschy: Ein Handy ist wirklich jedem zumutbar. [..] Anträge mit Bürgerkarte sind gebührenfrei. Der Verwaltungsaufwand ohne Bürgerkarte bleibt mit Kosten verbunden.
Posch: In Italien ist die Steuernummer offizieller Teil des Namens.
Das gesamte Interview ist im Standard von diesem Wochende nachzulesen. Die Verknüpfung der Bürgerkarte mit dem Zentralen-Melderegister geschieht laut oberster österreichischen Datenschützerin zur besten Ordnung!?!

03. Januar 2004
Trois couleurs: bleu (1993) von Krzysztof Kieslowski ist der erste Teil dieser monumentalen Trilogie. Julie - Juliette Binoche - verliert ihren Mann, einen bekannten europäischen Komponist, und ihre Tochter in einem Autounfall. Ihren Anwalt beauftragt sie zum Verkauf des Gutes ihres Mannes. Das Thema des Filmes - die Freiheit - kristallisiert sich im strauchelnden und schwierigen Neubeginn ihres Lebens. Die Kühle der Farbe Blau harmoniert mit der sprachkargen Bestimmtheit Julies.

02. Januar 2004
Nach anfänglichen Zögern nach Bad Gastein zu Freunden zwecks Boarden in Gastein und Sylvester gefahren - vergnügte Einladung und zu 18 in verschiedenen Matratzenlagern im Haus verteilt. In der völlig neuen Alpen Therme Gastein sofort nach Ankunft schelle, schwindelige "Black-Hole-Rutsche", diverse Saunae (Infrarot, Schweden, Stollen, Farblicht, ..) und Außenbecken durchgekostet. 3 Tage endlich wieder am Snow-board gestanden (Muskelkater, ..) und mit viel Freude jemand ganz lieben erste Kurven auf schwieriger roter Piste beigebracht. 1. Januar in Sportgastein schien durchwegs die Sonne mit blauen Himmel. Dabei waren Pipi au Lit und Herzoptiker. Lustiges Sylvester :)


Weiteres ...
Sternweltens Weblog 2003
Sternweltens Weblog 2002
Sternweltens Weblog 2001


 

-


Allgemein
Startseite
Sitemap
AstroLinks
Sprüche
Astroletter
Freeware
Veranstaltungs-
Kalender


-


Astrologie Artikel
Astronews
Grundlagen
Horoskopie
Geschichte
Online Astrologie
Partnerschaft
Politik
Stundenastrologie
Rezensionen
Schachtel


-


Horoskope
A-Z
Astrologen
Ereignisse
Habsburger
Künstler
Politiker


-


Kontakt
Kontakt
Autoren
FAQ
Impressum
Mediadaten
Technik
Weblog



Suche in Sternwelten:


 
Kommentar zu diesem Beitrag:
Kommentar:

Email.:

Email und Name optional zwecks Antwort:
Name:

 
  
Ihr Feedback wird nicht veröffentlicht, auch ihre Email-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben. Wir freuen uns aber über ihr Feedback zum Beitrag und leiten es an den Autor/die Autorin weiter.
Quelle: Online Magazin Sternwelten
© 2000-2008 by Sternwelten